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Risiken von Blei im Leitungswasser

Autor: Technische Redaktion OsmoFresh
Veröffentlicht: 15.01.2026

AKTUELLER STAND, KLARE GRENZWERTE UND WAS DU JETZT KONKRET TUN KANNST

Blei im Trinkwasser ist ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko, besonders für Schwangere, Säuglinge und Kinder. Medizinisch gilt heute eindeutig, dass es keinen sicheren Schwellenwert gibt. Schon kleinste Mengen können langfristige Auswirkungen haben. Deshalb wurden Grenzwerte in den letzten Jahren weiter verschärft und alte Bleileitungen müssen in Deutschland vollständig aus Gebäuden verschwinden.

Wenn du in einem Altbau wohnst oder dir bei deiner Hausinstallation unsicher bist, lohnt sich eine Überprüfung. Sauberes Wasser ist eine Grundvoraussetzung für Gesundheit.

WARUM BLEI GESUNDHEITLICH SO KRITISCH IST

Blei ist hochtoxisch und wirkt als Nervengift. Es kann das Gehirn, das Nervensystem, die Blutbildung und die Nieren schädigen. Besonders empfindlich reagieren Kinder, da ihr Körper Blei leichter aufnimmt und sich das Gehirn noch entwickelt. Studien zeigen, dass bereits niedrige Belastungen mit kognitiven Einschränkungen, Konzentrationsproblemen und verringertem IQ zusammenhängen können.

Auch bei Erwachsenen werden erhöhte Risiken für Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Nierenschäden beobachtet. Da sich Blei im Körper anreichern kann, zählt jede vermiedene Aufnahme.

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WIE GELANGT BLEI INS TRINKWASSER

Das Wasserwerk selbst liefert heute in der Regel bleifreies Trinkwasser. Das Problem entsteht fast immer innerhalb von Gebäuden. Ursachen sind alte Bleirohre, bleihaltige Lote oder ältere Armaturen. Besonders nach längeren Standzeiten, etwa über Nacht oder nach dem Urlaub, kann sich Blei aus den Materialien lösen und ins Stagnationswasser übergehen.

Warmwasser verstärkt diesen Effekt zusätzlich, da sich Metalle bei höheren Temperaturen schneller lösen.

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RECHTSLAGE UND GRENZWERTE IN DEUTSCHLAND UND DER EU

Aktuell gilt in Deutschland ein Grenzwert von 10 Mikrogramm pro Liter im Trinkwasser. Dieser wird gemäß neuer Trinkwasserverordnung und europäischer Richtlinie ab dem 12. Januar 2028 auf 5 Mikrogramm pro Liter abgesenkt.

Gleichzeitig besteht eine klare Pflicht. Bleileitungen müssen bis spätestens 12. Januar 2026 entfernt oder stillgelegt sein. Eigentümer sind verantwortlich, ihre Installation entsprechend anzupassen. Ziel ist es, Bleiquellen dauerhaft zu eliminieren statt nur zu messen.

Die Richtung ist eindeutig. So wenig Blei wie technisch möglich.

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SO REDUZIERST DU DEIN RISIKO SOFORT

Wenn dein Gebäude vor den 1970er Jahren gebaut wurde, solltest du die Hausinstallation fachkundig prüfen lassen. Besonders Teilstücke oder versteckte Abschnitte können noch aus Blei bestehen. Bei Unsicherheit hilft eine Laboranalyse des Wassers nach längerer Standzeit.

Lasse morgens oder nach längerer Abwesenheit das Wasser laufen, bis es spürbar kühl wird. Verwende zum Trinken oder Kochen ausschließlich Kaltwasser. Reinige regelmäßig Perlatoren und Siebe, da sich dort Ablagerungen sammeln können.

Die dauerhaft beste Lösung bleibt der komplette Austausch alter Leitungen. Bis zur Sanierung können zertifizierte Aufbereitungsverfahren helfen. Systeme mit nachgewiesener Blei-Reduktion oder eine Umkehrosomoseanlage entfernen gelöste Schwermetalle sehr effektiv. Wichtig ist die konsequente Wartung und der rechtzeitige Filterwechsel.

Für sensible Gruppen wie Säuglinge oder Schwangere sollte bis zur Klärung ausschließlich sicheres Wasser verwendet werden, beispielsweise geeignetes Flaschenwasser oder aufbereitetes Wasser aus einer Umkehrosomoseanlage von OsmoFresh.

Wie man die richtige Osmoseanlage für seine Bedürfnisse wählt

bleifrei?

Hier findest du die richtigen Anlagen:

HÄUFIGE FRAGEN FAQ

Gibt es einen sicheren Blutbleiwert für Kinder
Nein. Jede zusätzliche Aufnahme sollte vermieden werden.

Unser Haus ist neu sind wir automatisch sicher
Moderne Installationen sind in der Regel bleifrei. Trotzdem können geringe Metallabgaben aus Armaturen auftreten. Stagnationswasser ablaufen lassen bleibt sinnvoll.

Reicht ein Aktivkohlefilter
Aktivkohle allein ist nicht zuverlässig gegen gelöstes Blei. Achte auf nachgewiesene Schwermetallreduktion oder nutze eine Umkehrosmoseanlage.
Mythen und Fakten über Wasserfilter Systeme für Zuhause

Warum wird der Grenzwert weiter gesenkt
Weil selbst sehr niedrige Konzentrationen gesundheitliche Effekte haben können. Ziel ist maximaler Schutz empfindlicher Bevölkerungsgruppen.

FAZIT

Blei im Leitungswasser betrifft vor allem Altbauten, lässt sich aber gut kontrollieren.
Der wichtigste Schritt ist der Austausch alter Leitungen. Ergänzend helfen einfache Routinen wie Stagnationswasser ablaufen lassen und nur Kaltwasser verwenden.
Bei Bedarf bietet eine Umkehrosomoseanlage von OsmoFresh eine wirksame Übergangslösung zur Reduktion gelöster Schwermetalle.

So schützt du deine Familie nachhaltig und sorgst für wirklich sauberes Trinkwasser.

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