So sauber ist unser Leitungswasser

Unser Wasser wird immer schlechter und weist immer mehr Rückstände von Chemikalien auf. Davor warnen momentan Wasserversorger Wissenschaftler, da die deutschen Klärwerke nicht mehr die Mittel besitzen unser Wasser zur Genüge zu reinigen.

Auf Grund der enormen Menge von Chemikalien in unserem Trinkwasser warnen die deutschen Wasserversorger vor einer Überforderung der Kläranlagen. Die Hauptgeschäftsführerin des Verbandes Kommunaler Unternhemen Katharina Reiche warnt, dass das Problem von Mikroverunreinigungen von den Wasserbetrieben nicht mehr alleine zu lösen ist. Die Politik versucht dieses Problem zu ignorieren und auf die Wasserversorger abzuwälzen.

Doch von welchen Chemikalien ist unsere Wasserbelastung betroffen? Laut dem Umweltbundesamt werden von privaten Haushalten im Jahr rund 630.000 Tonnen Chemikalien aus Wasch- und Reinigungsmitteln über das Abwasser entsorgt. Dazu kommen noch 10.500 Tonnen Chemikalien aus Körperpflegemitteln und Konsetika. Katharina Reiche fordert mehr Aufklärung für die Verbrauchser: "Nicht jedem Verbraucher ist bewusst, dass das, was er sich auf die Haut tut, dann auch irgendwann im Grundwasser landet." 

Doch noch beunruhigender ist die Tatsache, dass sich fast 8.100 Tonnen Medikamentenrüchstände in unserem Wasser befinden. Die Medikamente sind so gestaltet, dass sie sich im Körper nicht komplett oder nur teilweise abbauen. Ein gutes Beispiel dafür ist Röntgen-Kontrastmittel. Dementsprechend befinden sich die Mittel in unserem Öko- und Wassersystem und belasten es zunehmend. Ein beispiel für die Belastung durch Medikamentenrückstände ist das weltweite Diclofenac Problem. Das Medikament wird sehr häufig in der Human- und Tiermedizien verwendet. Durch die Ausscheidung des Medikaments gelangt es in unser Wassersystem und belasted es dementsprechend stark.

Ein weiterer Grund für die Medikamentenbelastung ist, dass 47% aller Verbraucher abgelaufene Medikamente ganz einfach in der Toilette entsorgen. Somit geben sie die Arzneimittel direkt in das Abwasser und belasten das Wassersystem extrem stark. Der Vorstand des "Wupperverbandes" in Nordreihn-Westfalen Georg Wulf fordert die Pharmaindustrie dazu auf verbraucherfreundliche Packungsgrößen anzubieten, um einen Medikamentenüberschuss zu verringern. 

Aber auch die Landwirtschaft muss sich in ihrer nachhaltigen Arbeit verbessern. Fast 118.000 Tonnen Pflanzenschutzmittel gelangen jährlich in unseren Wasserkreislauf. Dabei ist die Verschmutzung mit Nitrit durch das Düngen der Felder schon eine extrem hohe Belastung für das Wasser. 

Um ein besseres Ergebnis der Klärwerke zu erlangen müssten eine vierte Filterstufe integriert werden. Das Aufrüsten würde allerdings mehrere Milliarden Euro kosten und trotzdem nicht alle Spurenelemente beseitigen. 

Die einzige Methode, welche alle Schadstoffe aus Ihrem Leitungswasser entfernen kann ist die Nutzung einer Umkehrosmoseanlage. Sie haben die volle Gewissheit das Ihr Wasser komplett frei von Schadstoffen ist und Sie es bedenkenlos trinken können. 

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