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PPM, TDS und Mikrosiemens – Einheiten verstehen und richtig umrechnen


Wer sich mit TDS-Werten beschäftigt, stößt schnell auf die Begriffe ppm, µS/cm und Mikrosiemens. Oft werden diese Einheiten gleichgesetzt oder verwechselt. Tatsächlich misst ein TDS-Messgerät die elektrische Leitfähigkeit in Mikrosiemens pro Zentimeter (µS/cm) und rechnet diesen Wert in ppm um. Die angezeigte ppm-Zahl ist also kein direkt gemessener Stoffwert, sondern eine berechnete Größe.

Um Werte korrekt einzuordnen, ist es wichtig, den Zusammenhang zwischen Leitfähigkeit, Mikrosiemens und ppm zu verstehen.


Klarstellung der Begriffe PPM, TDS und Mikrosiemens

Zunächst müssen die Einheiten sauber getrennt werden. Die PPM-Einheit steht für „Parts per Million“, also Teile pro Million. In Bezug auf Wasser entspricht das näherungsweise Milligramm pro Liter (mg/L).

Ein TDS-Wert beschreibt die Summe der gelösten, leitfähigen Stoffe im Wasser. Gemessen wird dabei die elektrische Leitfähigkeit in Mikrosiemens pro Zentimeter (µS/cm). Das Messgerät rechnet diesen Wert anschließend in PPM um.

Die 2:1-Regel zur schnellen Orientierung

Für die Praxis genügt eine einfache Faustregel: 2 µS/cm entsprechen ungefähr 1 ppm. Das bedeutet, dass die Leitfähigkeit etwa doppelt so hoch ist wie der angezeigte TDS-Wert. Diese Näherung reicht für Haushaltsanwendungen vollkommen aus.

Leitfähigkeit (µS/cm) TDS-Wert (ppm) Einordnung
2 1 Reinstwasser
20 10 Sehr reines Osmosewasser
100 50 Weiches Leitungswasser
1000 500 Stark mineralisiertes Wasser

Die Tabelle dient der Orientierung. Entscheidend ist stets der Vergleich mit dem eigenen Referenzwert.

 

Was misst ein TDS-Messgerät – und was nicht?

Ein TDS-Messgerät misst ausschließlich gelöste, elektrisch leitfähige Stoffe. Dazu zählen Mineralien wie Calcium, Magnesium oder Natrium sowie verschiedene Salze.

Nicht gemessen werden:

  • Bakterien und Keime
  • Viren
  • Ungelöste Partikel
  • Viele organische Spurenstoffe

Ein niedriger TDS-Wert bedeutet daher nicht automatisch, dass das Wasser mikrobiologisch einwandfrei ist. Der TDS-Wert ist ein Indikator für gelöste Ionen – keine hygienische Sicherheitsprüfung.

Um dein Wasser zu testen, empfehlen wir: TDS-Messgeräte von OsmoFresh

 

Bakterien im Wasser: Rolle von Umkehrosmose und Ultrafiltration

Während ein TDS-Messgerät keine Bakterien oder Viren erfassen kann, arbeiten Filtersysteme nach anderen Prinzipien.

Umkehrosmose

Eine Umkehrosmose-Membran besitzt Poren im Bereich von etwa 0,0001 Mikrometer. Damit werden nicht nur gelöste Salze, sondern auch Bakterien, Viren und viele organische Stoffe zuverlässig zurückgehalten.

Ultrafiltration

Ultrafiltration-Membranen arbeiten mit Porengrößen im Bereich von etwa 0,01 Mikrometer. Sie entfernen Bakterien und die meisten Keime sehr zuverlässig, lassen jedoch gelöste Mineralien weitgehend passieren. Dadurch bleibt der TDS-Wert nahezu unverändert, obwohl die Keimbelastung deutlich reduziert wird.

Hier zeigt sich der zentrale Unterschied: Der TDS-Wert verändert sich bei Ultrafiltration kaum, obwohl die Wasserhygiene deutlich verbessert wird.

 

Warum Mikrosiemens die physikalische Grundlage ist

Die elektrische Leitfähigkeit ist ein physikalischer Messwert. Ionen im Wasser transportieren elektrische Ladung. Je mehr Ionen vorhanden sind, desto höher ist der Mikrosiemens-Wert.

PPM ist letztlich eine vereinfachte Darstellung dieser Leitfähigkeit. Technisch präziser ist immer die Angabe in µS/cm, da sie direkt gemessen wird.

 

Praktische Anwendung im Zusammenhang mit Umkehrosmose

Bei einer Umkehrosmoseanlage wird der Vergleich zwischen Rohwasser und Permeat entscheidend. Sinkt der TDS-Wert deutlich, arbeitet die Membran korrekt. Steigt der Wert dauerhaft an, kann dies auf einen Verschleiß der Membran hindeuten.

Bei einer Ultrafiltration hingegen bleibt der TDS-Wert nahezu gleich, da Mineralien nicht entfernt werden. Die Verbesserung betrifft hier primär die mikrobiologische Qualität.

 

Fazit: PPM, TDS und Mikrosiemens richtig einordnen

PPM, TDS und Mikrosiemens beschreiben denselben Zusammenhang aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Die einfache 2:1-Regel ermöglicht eine schnelle Einordnung im Alltag. Dennoch ersetzt ein TDS-Messgerät keine mikrobiologische Analyse.

Erst im Zusammenspiel mit Umkehrosmose oder Ultrafiltration entsteht ein vollständiges Bild der Wasserqualität.

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