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Wasser ablaufen lassen

Autor: Technische Redaktion OsmoFresh
Veröffentlicht: 12.06.2025

Nach Standzeiten richtig spülen einfach, schnell, sicher


KURZ VORWEG
Nach Abwesenheit – bereits ab etwa 3 Tagen – sollten Wasserleitungen vor dem Trinken, Kochen oder Duschen konsequent durchgespült werden.
Zuerst immer kalt, danach warm spülen, jeweils bis die Temperatur stabil ist.
Das erste Wasser nicht trinken, sondern sinnvoll nutzen, etwa für Pflanzen oder zum Putzen.

WARUM SPÜLEN WICHTIG IST

Wenn Wasser über längere Zeit in Leitungen steht, spricht man von Stagnationswasser. In dieser Phase können sich Mikroorganismen vermehren, insbesondere in warmen Leitungen. Gleichzeitig kann es zur verstärkten Abgabe von Stoffen aus Rohrmaterialien kommen.

Stagnationswasser
Bei Stillstand über Stunden oder Tage erhalten Keime günstige Bedingungen. Besonders Warmwasserleitungen können ein Risiko darstellen, wenn Temperaturen zu niedrig sind oder selten genutzt werden.

Materialabgabe aus Leitungen
Vor allem in älteren Installationen können Metalle wie Blei, Kupfer oder Nickel verstärkt ins Wasser übergehen. Dieses Risiko ist nach längeren Standzeiten am höchsten und betrifft sowohl Kalt- als auch Warmwasser.

SO SPÜLST DU RICHTIG – KÜCHE & BAD

Kaltwasser spülen
Die Armatur vollständig auf kalt stellen und laufen lassen, bis das Wasser deutlich kühler wird und diese Temperatur konstant bleibt. Je nach Leitungslänge dauert das meist zwischen 30 und 120 Sekunden.
Das ablaufende Wasser kann problemlos zum Gießen oder Reinigen verwendet werden.

Warmwasser spülen
Anschließend die Armatur auf warm oder heiß stellen und laufen lassen, bis gleichmäßig heißes Wasser ankommt. In zentralen Warmwassersystemen sollten an der Armatur etwa 55 °C erreicht werden.
Dabei auf Verbrühungsschutz achten, insbesondere bei Kindern.

Duschkopf separat behandeln
Nach längeren Standzeiten empfiehlt es sich, die Dusche zunächst ohne Brausekopf kurz laufen zu lassen, um Aerosole zu vermeiden. Danach den Duschkopf aufsetzen und weiter spülen.
Perlatoren und Brausen sollten regelmäßig entkalkt und gereinigt werden.

WIE LANGE SOLLTE GESPÜLT WERDEN?

Bei kurzer Abwesenheit von ein bis drei Tagen reicht es meist, jede Zapfstelle etwa 30 bis 60 Sekunden kalt und anschließend warm zu spülen.
Nach Urlauben oder längeren Abwesenheiten ab einer Woche sind ein bis drei Minuten pro Zapfstelle sinnvoll.
Bei selten genutzten Leitungen wie Gäste-WC oder Kelleranschlüssen sollte so lange gespült werden, bis sich die Temperatur eindeutig stabilisiert.

Entscheidend ist nicht die Uhr, sondern die spürbar konstante Temperatur.

SPEZIALFÄLLE & ERGÄNZENDE HINWEISE

Altbau oder unklare Rohrmaterialien
Hier grundsätzlich morgens oder nach Abwesenheit zuerst kalt vorlaufen lassen. Für Babynahrung empfiehlt sich frisch abgelaufenes Kaltwasser oder entsprechend aufbereitetes Wasser, etwa per Umkehrosmose.

Warmwasserspeicher
Regelmäßige Hygienetemperaturen im Speicher (meist ≥ 60 °C) und funktionierende Zirkulation sind wichtig und sollten fachlich überprüft werden.

Nach Bau oder Sanierung
Neue oder veränderte Leitungen immer gründlich spülen. In sensiblen Fällen empfiehlt sich ein Spülprotokoll durch einen Fachbetrieb.

Mehr Praxis: „Trinktipps & Fakten – so bleibst du jeden Tag gut hydriert“

Einfach umsetzbar, direkt wirksam.

HINWEISE FÜR NUTZER EINER UMKEHROSMOSE ANLAGE

Vor der Entnahme von Osmosewasser sollte immer zuerst die Hausleitung wie beschrieben gespült werden.
Nach Standzeiten empfiehlt es sich, je nach Modell einen kurzen Spülzyklus durchzuführen oder ein bis zwei Gläser zu verwerfen, bis Geschmack und TDS-Wert wieder stabil sind.
Filterwechselintervalle sollten eingehalten und Tanks, Karaffen oder Zapfstellen regelmäßig gereinigt werden.
Erinnerungsfunktion für Filter und Membranentausch


Warum muss ich eine Membran spülen und wofür benötige ich ein Spülventil

HÄUFIGE FRAGEN FAQ

Nein. Jede Zapfstelle sollte einzeln gespült werden, sowohl kalt als auch warm.
Das Wasser wird deutlich kühler und bleibt konstant kalt. Bei langen Leitungen kann das mehrere Minuten dauern.
Zum Trinken und Kochen immer frisches Kaltwasser verwenden. Erhitzen entfernt keine gelösten Metalle.
Zuerst kurz ohne Brausekopf oder mit geringem Strahl spülen, gut lüften, danach normal duschen.

FAZIT

Mit wenigen Minuten konsequenter Spülroutine nach Standzeiten schützt du Hygiene, Geschmack und deine Hausinstallation.
Kalt bis stabil, warm bis stabil, erste Liter sinnvoll nutzen – und danach Wasser wieder mit gutem Gefühl trinken, kochen und duschen.

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